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Übersetzung ins Undeutliche I-V

Für das Ausstellungsprojekt "Übersetzung ins Undeutliche" in 2009 hat sich der kjubh erfolgreich um Förderung durch den Kunstfonds beworben. Mit Unterstützung des Kunstfonds wird eine Reihe von fünf Einzelausstellungen realisiert, deren Grundprinzip sein soll, jeweils eine/n auswärtige/n Künstler/in nach Köln in den kjubh e. V. einzuladen und dort anlässlich der Eröffnung mit einem/einer ortsansässigen Kurator/in, Kunsthistoriker/in, Kunstjournalist/in o. ä. vor Publikum ins Gespräch zu bringen.

Inhaltliche Parallele im Werk der beteiligten Künstler/innen ist die Untersuchung öffentlichkeitswirksamer Bilder - im Kontext von Politik, als Medien der Machtrepräsentation, in der Geschichte des Kolonialismus, oder allgemein in ihrer Funktion bei der Codierung von gesellschaftlichen Subtexten.

Die Auswahl der Künstler und Künstlerinnen orientiert sich auch an ihrem viel versprechenden Hervortreten im Kunstkontext und ihrer Teilnahme an einigen beachteten Ausstellungen wie "Made in Germany" und "ars-viva 07/08", die in Köln, bzw. im Rheinland nicht gezeigt wurden, und so werden auch die künstlerischen Positionen von Peggy Buth, Andreas Exner, Anna Fasshauer, Astrid Nippoldt und Stephen Suckale zum ersten Mal hier vorgestellt. Um die "Gäste" in das regionale Kunst- und Kulturmilieu besser einbinden zu können, ist die Zusammenführung mit Gesprächspartnern/innen, die vor Ort aktiv und bekannt sind, geplant. In diesen Begegnungen können, neben der für den kjubh entwickelten Ausstellung, Hintergründe und Kontexte der Arbeit, biografische Aspekte oder auch gerade fertig gestellte Publikationen besprochen werden, wie z.B. Peggy Buths Künstlerbuch "Desire in Representation", Astrid Nippoldts "Gehen Bleiben / Going Staying" und Stephen Suckales für seine Kölner Ausstellung produziertes neues "photobooklet".

Ferner soll die allenthalben virulente Diskussion um den Kunststandort Köln damit offensiv aufgegriffen werden. Indem Künstler/innen aus Berlin und anderen ("Konkurrenz"-) Städten nach Köln zum Dialog geladen werden, soll ein konstruktiver Beitrag zur Verständigung und auch zu einem längerfristigen Austausch geschaffen werden.

Wichtiger Bestandteil der Reihe ist die geplante Dokumentation der Gespräche in Ton, Bild und einem Printformat, um die Ergebnisse in einer Publikation für Besucher des Vereins und die Künstler/innen und Kurator/innen verfügbar zu halten.


Ausstellung Stephen Suckale
Ausstellung Anna Fasshauer
Ausstellung Peggy Buth